„Wie nach Hause kommen!“

Während die Pflegeeinrichtungen landauf landab über mangelnden jungen Nachwuchs klagen, beweist Elena Schwarz das Gegenteil auf hohem Niveau. Die 26-Jährige leitet – gemeinsam mit Stefanie Schneider – seit März 2024 den Sozialen Dienst im St. Josefshaus und ist so maßgeblich auch für die gute Atmosphäre im Haus verantwortlich. Ein Haus, dass sie schon ein bisschen länger kennt.
 
Als Elena Schwarz 10 Jahre war, betrat sie das erste Mal unser Josefshaus. Zugegeben, gemeinsam mit ihrer Oma, die damals wie heute als ehrenamtliche Kraft im Josefshaus arbeitet. Ihr half sie vor 16 Jahren in der ehemaligen Cafeteria.
 
Jahre später entschied sie sich nach dem Abitur zunächst für ein freiwilliges Soziales Jahr in einer Grundschule. Kinder und Jugendliche sollten nun für die nahe Zukunft ihr Schwerpunktthema werden, denn nach dem Jahr startete sie an der renommierten ev. Hochschule in Bochum das Studium der Sozialen Arbeit und konnte parallel dazu weiter an der Grundschule arbeiten.



Erst die Coronapandemie beendete ihre Tätigkeit dort und führte sie kurz in eine therapeutische Wohngruppe der Jugendhilfe, um dann doch wieder zurück ins Josefshaus zu kehren. Mitten in der Pandemie unterstützte sie – natürlich zeitgleich zu ihrem Studium – den Sozialen Dienst. „Mit dem Abschluss des Studiums im Januar 2023 wollte ich total gerne hierbleiben, aber leider gab es hier damals keine freie Stelle als Sozialarbeiterin, also musste ich mich anderweitig bewerben.“



Sie wurde bei der Ambulanten Jugendhilfe Viadukt in Witten fündig, begann dort mit viel Engagement und erhielt nur wenige Monate später einen Anruf aus dem Josefshaus mit der Info: Wir haben eine offene Stelle! Eine schwierige Situation, weil ihr die Stelle  in der Jugendhilfe auch gefiel. Drei Wochen und eine Pro-Kontra-Liste später stand die Entscheidung fest: Sie kommt zurück ins Josefshaus. „Ich bin damit ja wieder in ein Haus gekommen, in dem ich alle kannte, alle kannten mich, es war ein Nach-Hause-Kommen und das war schon sehr schön.
 
Zu diesem Zeitpunkt war sie als Sozialpädagogin zunächst Teil des Teams, hatte aber noch keine Leitungsfunktion. Erst als die Kollegin von Stefanie Schneider im Februar 2024 kündigte, wurde diese zweite Leitungsstelle frei. Daher ist sie nun seit März 2024 die zweite Leitung des Sozialen Dienstes. In dieser Funktion erstellt sie u.a. die Dienstpläne und kümmert sich um die Einzugsbegleitung. Wichtige organisatorische und administrative Aufgaben. Gemeinsam mit Stefanie Schneider plant sie zudem die Events im Haus und organisiert auch Ausflüge mit den Bewohner:innen.
 
Kurzum: Eine junge Kollegin, die unser Team fachlich wie menschlich auf hohem Niveau begleitet. Schön, dass sie da ist – Elena Schwarz.

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